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Beim traditionellen Neujahrsempfang des Fördervereins am Kotten Nie
trafen sich viele Mitglieder zu einem geselligen Vormittag. Vorsitzender
Bodo Dehmel begrüßte die Gäste, u.a. auch den Bürgermeister Ulrich
Roland. Bodo Dehmel hob einmal mehr die Arbeit der ehrenamtlichen
Mitarbeiter hervor und betonte deren Wichtigkeit bei der Durchführung
der Ziele des Fördervereins. Anschließend begrüßte auch der
Bürgermeister die Anwesenden und schnitt kurz das Thema Ausbau der
A52 an und lobte die Arbeit des Fördervereins sowie sein Engagement
im Stadtteil. Das Buffet war schön bunt aufgetischt und man hatte die
Qual der Wahl, geschmeckt hat jedenfalls alles. Es war eine
angenehme Atmosphäre und es fanden viele Gespräche statt. Für die
musikalische Unterhaltung sorgte ein alter Bekannter des Fördervereins
Rainer Migenda mit seiner Gitarre und seinen bekannten Liedern.
Am 21.01.2012 ist unser langjähriges Vorstandsmitglied Johannes
Witte nach langer und schwerer Krankheit verstorben.
Hannes, wie ihn alle nannten war entscheidend an der Entwicklung des
Vereins Kotten Nie beteiligt. Er war als Schatzmeister verantwortlich für
den Aufbau des Finanzsystems in unserem Verein. Gemeinsam mit ihm
entstanden z.B. die Sommerprogramme. Er gehörte zu dem Team im
Vorstand, dass unseren Verein zu den Erfolgen der letzten Jahre
geführt hat.
Die gesamte "Kotten-Familie" ist sehr traurig. Wir alle verlieren einen
engagierten und immer einsatzbereiten Mitstreiter am Kotten Nie. Viele
werden einen guten Freund vermissen - einen zuverlässigen Partner -
einen "Mann für alle Fälle" !
Wir werden stets mit viel Dankbarkeit und mit großer Achtung an ihn denken !
Zum zweiten Mal fand am Kotten Nie eine Veranstaltung zum Thema "Bewegung für Alt und Jung" statt.
Veranstaltet vom Sport für betagte Bürger und dem Förderverein Kotten
Nie trafen sich 23 Kinder der 2. Klasse der Regenbogenschule und
etwa 15 Senioren vom Sport für betagte Bürger morgens auf dem
Kotten Nie.Bei herrlichem Sonnenschein wurde gespielt, sich bewegt,
geredet und Brot gebacken. In erster Linie aber lernten sich Jung und
Alt kennen und das ist ja heute nicht mehr selbstverständlich.
Die Kinder konnten erleben und selbst ausprobieren, wie man am
Kotten vor 200 Jahren Brot gebacken hat und wie anstrengend das
damals war:
Schon früh musste der Ofen angeheizt werden, dann wurde der Teig
geknetet, wobei die Älteren den Jüngeren kräftig geholfen haben und
auch einige Eltern der Schüler halfen tatkräftig mit. Während der Teig
"gehen" musste, durften die Kinder toben und die Senioren Kaffee
trinken. Danach stärkte man sich gemeinsam bei Obst und Gemüse
sowie Schmalz- und Butterbroten. Alles liebevoll hergerichtet von den
ehrenamtlichen Mitarbeitern des Fördervereins Kotten Nie. Danach formten die Kinder "ihre Brote", bevor sie in
den heißen Backofen kamen, so etwas hatten die meisten Kinder, aber auch viele Erwachsene so noch nicht
gesehen.Über eine Stunde musste das Brot backen, während dieser Zeit wurden unter Anleitung von Christa
Oehmke sportliche Aktivitäten angeboten.
Das absolute Highlight war dann der Moment, als die Brote aus dem Ofen geholt wurden - ein tolles Gefühl und
Erlebnis für alle, und das Beste, man durfte ein selbst gebackenes Brot mit nach Hause nehmen.Begeisterung
auf allen Seiten nach diesem aufregenden, lehrreichen und gesunden, bewegten Schultag !
Lehrer, Eltern, Schüler und Senioren waren einer Meinung : Das muss bald wiederholt werden!!
Das Team vom Kotten Nie war zufrieden, denn so wollen sie "ihren Kotten" präsentieren: eben
mit viel Sympathie Kotten Nie!
Es war ein eigenartiger Tag, Samstag, der 07.04.2012. Morgens war noch alles grau in grau und es regnete,
sogar einige Schneeflocken wurden gesichtet. Es sah gar nicht gut aus für das Osterfest. Gegen Mittag
beruhigte sich das Wetter jedoch und kurz vor Beginn der Veranstaltung kam vorsichtig auch die Sonne zum
Vorschein. Es wurde zunehmend freundlicher, aber es blieb kalt. Bei nur 9° wagten sich dennoch zahlreiche
Familien mit Kindern zum Kotten und bereuten es nicht. Es gab ein buntes Programm für alle und der Osterhase
begrüßte persönlich jeden kleinen Besucher und jeder durfte sich aus seinem Korb ein buntes Ei aussuchen.
Unter der Remise waren Wartezeiten angesagt, denn dort gab es bunte gasgefüllte Ballons. Diese mussten
nach dem Aufblasen noch verknotet und angebunden werden, was mit kalten Fingern gar nicht so einfach war.
Deshalb gab es immer wieder Gelächter, wenn der eine oder andere Ballon aus den Fingern rutschte und sich
unter dem Dach der Remise verfing. Da mussten die Leiter und ein langer Stock mit Haken her, um sie wieder
herunter zu holen. Die Kids hatten ihren Spaß und freuten sich, ob beim Basteln mit Nicole Hanke oder im
Kinderhaus, beim Stockbrotbacken mit Annette und Thomas, oder dem Versuch, das große mit Bonbons gefüllte
Osterei zu zerschlagen. Stärken konnte man sich mit Brat- und Brühwürstchen und natürlich mit den berühmten
Kotten-Waffeln sowie diversen Getränken. Besonders gefragt war bei der Kälte der alkoholfreie Punsch. Dann
war es endlich soweit. Jürgen Watenphul - auch der Feuerteufel des Kotten Nie genannt - beschloss, das Feuer
wegen sehr vieler kleiner Kinder bereits um 18:00 Uhr anzuzünden. Ein schönes Osterfeuer brannte, dessen
Flammen teilweise zehn Meter hoch loderten. Knapp eine halbe Stunde dauerte es, bis das Feuer langsam
erlosch und einen kalten, aber dennoch schönen Karsamstag abrundete.